Effektiveres Workout: Neue Studie belegt, dass Musik beim Training hilft

Sportklamotten, Handtuch und Duschgel – schon scheint die Grundausrüstung fürs Gym vollständig. Für viele Hobbysportler sind Kopfhörer aber mindestens genauso wichtig wie Sportschuhe, denn ohne Musik zu trainieren, kommt für sie nicht infrage.

Eine neue Studie stellt sich nun hinter alle musikvernarrten Sportler: Anhand mehrerer Tausend Probanden konnte tatsächlich ein prägender Einfluss von Musik auf das Training festgestellt werden.

Musik als erlaubtes Doping beim Training

Für die neue Studie an der University of Southern Queensland in Australien griffen die Forscher auf 139 bereits bestehende Forschungsergebnisse zurück, in der die Wirkung von Musik während des Trainings auf die sportliche Performance dargelegt worden war.

Ausgenommen wurden dabei Sportarten, die in einer direkten Abhängigkeit zur Musik stehen wie Tanzen, Gymnastik oder Eislaufen.

Das Team um Professor Peter Terry, Dekan für Forschung und Innovation an der University of Southern Queensland, unterschied dabei zwischen vier Auswirkungen, die Musik auf die Trainierenden haben könnten: psychologische Reaktionen, physiologische Reaktionen, psychophysische Reaktionen und eine Veränderung der sportlichen Leistungen.

Basierend auf insgesamt 3.599 Teilnehmern konnten die Wissenschaftler eindrucksvolle Schlussfolgerungen ziehen.

Denn sehr deutlich wurde, dass es Sportlern tatsächlich helfen kann, sich für das Erreichen ihrer körperlichen Ziele von Musik motivieren zu lassen.

Musik wirkt dabei ähnlich wie ein natürliches Doping.

Im gleichen Beat trainiert es sich besser

„Es wird wohl niemanden überraschen, dass Musik dazu beiträgt, dass sich Menschen während des Trainings positiver fühlen … [aber] die Tatsache, dass Musik die Leistung erheblich steigert, wird manche Menschen schon überraschen“, erläutert Terry die Resultate.

Nicht nur die Leistungsfähigkeit wird durch Musik beim Sport verbessert, auch die wahrgenommene Anstrengung fällt kleiner aus und die Sauerstoffaufnahme wird effizienter.

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Um disen Vorteil nutzen zu können, ist es allerdings wichtig, dass Musik und Training zueinander passen.

Schnelle Trainingseinheiten müssen sich entsprechend auch in flotten Rhythmen in der Musik widerspiegeln. 120 Beats pro Minute und mehr sollten dabei das Minimum sein, um richtig in Fahrt zu kommen.

Quelle

  • ResearchGate: Effects of Music in Exercise and Sport: A Meta-Analytic Review, abgerufen am 09.01.2020: https://www.researchgate.net/publication/337829751_Effects_of_Music_in_Exercise_and_Sport_A_Meta-Analytic_Review

Larissa Hellmund

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