Intervallfasten: So funktioniert die Fast 800 Diät

Viele Menschen, die abnehmen wollen, setzen bei ihrem Vorhaben auf radikale Blitz-Diäten – die vor allem eine extrem schnelle Gewichtsreduzierung versprechen. Meistens sind diese Blitz-Diäten jedoch leider ohne dauerhaften Erfolg. Hallo, Jojo-Effekt!

Um langfristig abzunehmen, eignet sich eine gesunde Umstellung deines Essverhaltens, bei welcher du nicht hungern musst, sondern deine Mahlzeiten viel ausgewählter und achtsamer zu dir nimmst.

800 Kalorien am Tag reichen

Viele Experten empfehlen daher das Intermittierende Fasten. Hierbei handelt es sich um eine Art Teilfasten, wobei in festen Abständen zwischen Essens- und Fastenphasen gewechselt wird. Zum Beispiel: 16 Stunden Fasten, 8 Stunden drei große Mahlzeiten zu sich nehmen.

Aber was ist jetzt die „Fast 800 Diät“ genau? Sie ist wiederum eine besondere Form dieses Fastens, welche von Ernährungsexperten zur Gewichtsreduzierung und Beibehaltung einer gesunden Lebensweise entwickelt wurde.

Das Konzept dieses Fastens beruht auf Studien, die belegen, dass 800 Kalorien die ideale Tagesmenge darstellen. In diesem Umfang wird der Körper mit ausreichend Nährstoffen wie Eiweiß und gesunden Fetten versorgt.

Gleichzeitig ist die Zufuhr jedoch so reduziert, dass der Stoffwechsel und die Fettverbrennung effektiv angeregt werden. Daher gilt diese Diät auch als gesunde Version des Fastens.

Wichtig zu wissen: trotzdem solltest du diese Kur nur vorrübergehend befolgen. Die Entwickler der Fast 800 Kur empfehlen ein dreimonatiges Programm, welches im Idealfall durch eine Sportroutine und Achtsamkeitsübungen ergänzt wird.

Nach den zwölf Wochen kannst du dich natürlich weiterhin an das Intervallfasten mit einer Essenspause von acht Stunden halten und zusätzlich pro Woche einen 800 Kalorien-Tag einlegen.

Intervallfasten wissenschaftlich belegt

Das Intervallfasten, vor allem die 16:8-Methode, funktioniert deshalb so gut, da der Körper seine Fettverbrennung sechs bis acht Stunden nach der letzten Nahrungszufuhr so richtig ankurbelt. Erst nach mindestens zwölf Stunden fasten arbeitet er maximal effektiv.

Wenn du alle paar Stunden eine kleine Mahlzeit isst, kannst du diesen Punkt also gar nicht erreichen.

Damit du diese lange Essenspause durchhalten kannst, wird diese auf Nacht gelegt. Um die Zeitspanne noch etwas auszudehnen, kannst du dein Abendessen vorverlegen und etwas später als üblich frühstücken.

Am besten tastest du dich langsam an diesen Rythmus heran und probierst aus, was sich für deinen Körper gut anfühlt, damit du keinen unangenehmen Hunger bekommst und doch den Kühlschrank plünderst.

Cornelia Bertram

*Der Beitrag „Intervallfasten: So funktioniert die Fast 800 Diät“ stammt von FitForFun. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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