Diese Leitlinien empfiehlt die WHO gegen Demenz

Bewegung

Die WHO empfiehlt sich regelmäßig – auch im Alter – zu bewegen. Eine Studie im Journal „Nature Medicine“ deckt einen Mechanismus auf, der erklären könnte, wie regelmäßiger Sport dem kognitiven Abbau bei Alzheimer-Patienten entgegenwirkt. In der Studie heißt es: Sobald man Sport treibt, wird ein Botenstoff freigesetzt, Irisin. Dieser gelangt durch die Spaltung des Transmembranproteins FNDC5 aus dem Muskel ins Gehirn. „Die Forschergruppe konnte zeigen, dass Alzheimer-Patienten erniedrigte FNDC5/Irisin-Spiegel im Hippocampus, unserer ‚Gedächtniszentrale‘ im Gehirn, und in der Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) aufweisen“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Die Steigerung der FNDC5/Irisin-Konzentration führt zu einer erhöhten Plastizität des Gehirns. „Noch fehlt der Nachweis durch klinische Studien, aber der FNDC5/Irisin-Spiegel könnte ein physiologischer Link zwischen Muskeln und Gehirn sein“, erklärt Professor Dr. Richard Dodel der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

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