Dreht Corona-Trend bald auch bei uns? Entwicklung in Großbritannien macht Hoffnung

Die Briten haben die Corona-Maßnahmen aufgehoben – und Befürchtungen zum Trotz steigen die Fallzahlen nicht. Im Gegenteil: Seit Mitte Juli haben sie sich halbiert. Virologe Jonas Schmidt-Chansit stimmt das optimistisch und erklärt, ob der Trend auf Deutschland übertragbar ist.

Für den Hamburger Virologen Jonas Schmidt-Chanasit macht die Entwicklung in Großbritannien nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen trotz hoher Inzidenz Hoffnung. "Die Entwicklung in Großbritannien zeigt, dass man nicht einfach behaupten kann: Wenn wir fast alle Maßnahmen aufheben, läuft alles aus dem Ruder. Wir sehen jetzt genau das Gegenteil."

Die Lage in Großbritannien sei zwar nicht eins zu eins auf andere Länder übertragbar. "Aber das macht doch Hoffnung, dass man durch die Impfungen so etwas erreichen kann, dass man trotz Aufhebung fast aller Maßnahmen auch sinkende Fallzahlen sieht und keine Überlastung des Gesundheitssystems."

Covid-Zahlen in zwei Wochen halbiert

Die britische Regierung hatte am 19. Juli im Rahmen des sogenannten "Freedom Days" (Freiheitstags) fast alle Corona-Einschränkungen zurückgenommen und stattdessen an die Eigenverantwortung der Bürger appelliert – trotz stark steigender Fallzahlen. Zu dem Zeitpunkt hatten 88 Prozent der Briten eine erste Impfung erhalten. Knapp 68 Prozent waren bereits zwei Mal geimpft.


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