Shingrix ab Ende August wieder lieferbar

„Wo bleibt Shingrix?“, fragte DAZ.online noch im Juli. Seit die STIKO die Gürtelroseimpfung standardmäßig empfiehlt, kämpft Hersteller GSK damit, ausreichend Shingrix-Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Nun gibt Glaxo Smith Kline Entwarnung und nennt einen konkreten Liefertermin.

Shingrix® ist wieder lieferbar. GSK, der pharmazeutische Unternehmer hinter dem adjuvantierten Subunit-Impfstoff gegen Gürtelrose, nennt als Liefertermin das Ende des Monats. Zumindest in begrenzter Menge will GSK dann wieder Shingrix ausliefern: „Ende August kann GSK ein Kontingent an 10er-Packungen zur Verfügung stellen, das sehr schnell breit über alle Vertriebskanäle in Deutschland verteilt wird”, informiert Glaxo Smith Kline in einer aktuellen Meldung. Die sodann verfügbaren Impfstoffe sollten primär an Patienten verimpft werden, die bereits eine Shingrix®-Dosis erhalten haben, so dass deren Impfschutz komplett ist.

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Laut der Fachinformation zu Shingrix® erfordert ein vollständiger Impfschutz zwei Dosen, diese sollten im Abstand von zwei bis sechs Monaten verabreicht werden. „Kann für die zweite Impfung wegen mangelnder Impfstoff­verfügbarkeit der maximale Abstand von sechs Monaten zur ersten Impfung nicht eingehalten werden, sollte die zweite Impfung umgehend bei Wiederverfügbarkeit des Impfstoffes nachgeholt werden“, rät die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI).

Shingrix

Shingrix® ist der erste Subunit-Totimpfstoff gegen Herpes zoster (HZ/su-Impfstoff), bestehend aus einer Kombination des Antigens Glykoprotein E und dem Adjuvanssystem AS01B. Laut dem Hersteller Glaxo Smith Kline (GSK) ist das eingesetzte Glykoprotein E das am häufigsten vorkommende Oberflächenprotein von Varicella-zoster-Viren (VZV), hauptverantwortlich für die Vermehrung des Virus und das Hauptziel der Immunantwort. 

Zugelassen ist Shingrix® zur Vorbeugung von Herpes zoster (HZ) und postzosterischer Neuralgie (PZN) bei Erwachsenen im Alter von 50 Jahren.

GSK empfiehlt Ärzten, zunächst jeden Patienten zweimal zu impfen, bevor die Mediziner eine neue Impfserie an weiteren Patienten starten. Diesen Rat spricht auch die STIKO aus. Zudem sollten neue Impfserien nur gestartet werden, wenn die Verfügbarkeit der zweiten Shingrix®-Dosis gesichert ist. Eine mit Shingrix® begonnene Impfung sollte mit Shingrix® beendet werden. Die Verwendung des Lebendimpfstoffes Zostavax® wird von der STIKO nicht empfohlen.

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