Spanien will umstrittenen Corona-Notstand bis 20. Juni verlängern

Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt weiterhin fest im Griff: Mehr als fünf Millionen Menschen haben sich weltweit bereits mit dem neuartigen Erreger Sars-CoV-2 infiziert – 181.468 davon bisher in Deutschland.

Spanien will umstrittenen Corona-Notstand bis 20. Juni verlängern

Im Corona-Hotspot Spanien will die linke Regierung den umstrittenen Notstand zur Eindämmung der Pandemie bis zum 20. Juni verlängern. Er wolle beim Parlament eine letzte Verlängerung des sogenannten Alarmzustands beantragen, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Sonntag. Man habe "fast alles geschafft", was man sich vorgenommen habe. "Aber jetzt benötigen wir diese letzte Verlängerung, um die Arbeit zu Ende zu bringen", erklärte der Sozialist. Es werde eine "abgeschwächte Form" des Notstands sein. dpa/Moncloa/EUROPA PRESS/dpa Mit einer Schweigeminute eröffnet die spanische Regierung eine zehntägige Staatstrauer für die bislang rund 27.000 Todesopfer der Corona-Pandemie im Land.

Über den Antrag der Regierung wird das Parlament am Mittwoch debattieren und abstimmen. Nur im Rahmen der bereits seit dem 15. März geltenden dritthöchsten Notstandsstufe darf die Regierung in Madrid die Rechte der Bürger im ganzen Land stark einschränken. Es gelten zum Beispiel weiterhin strenge Ausgehbeschränkungen, die erst seit wenigen Wochen langsam gelockert werden.

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