Unreine Haut pflegen: Was gegen Pickel, Mitesser und Akne hilft

Unreine Haut pflegen: Unreine Haut kennen längst nicht nur pubertierende Teenager. Auch Erwachsene leiden oft unter Pickeln, Mitessern und anderen Hautunreinheiten. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, mit diesen unschönen Erscheinungen umzugehen. FOCUS Online erklärt, was gegen unreine Haut hilft.

Machen Sie sich zunächst einmal klar, dass Pickel kein Hinweis auf schlechte oder mangelnde Körperpflege sind. Ursächlich sind die Hormone: Produziert der Körper zu viele Hormone, arbeiten die Talgdrüsen in der Haut auf Hochtouren und produzierten ihrerseits wiederum Talg. Wenn die Follikel verkleben und verhornen, macht sich dies in Form von Pickeln und Mitessern bemerkbar.

Es ist also kein Wunder, dass Frauen häufiger unter Pickeln leiden, wenn die Hormone verrückt spielen, zum Beispiel bei einer Schwangerschaft oder während der Menstruation. Auch Stress und Ärger können die Hormonproduktion anregen.

Der richtige Umgang mit unreiner Haut

Ein erster Schritt zur Verbesserung eines unreinen Hautbildes kann daher sein, Stressfaktoren aufzuspüren und abzustellen. Stehen Sie zum Beispiel ständig unter Zeitdruck, kann ein besseres Zeitmanagement oder das Delegieren bestimmter Aufgaben helfen.

Spezielle Entspannungstechniken, zum Beispiel eine halbe Stunde Yoga oder autogenes Training täglich, unterstützen Sie dabei, herunterkommen. Vermeiden Sie Faktoren, die Hautunreinheiten verstärken:

  • Geben Sie das Rauchen auf
  • Schränken Sie den Alkoholkonsum ein
  • Gehen Sie ab und zu früh schlafen

Die Wissenschaft ist sich derzeit noch uneinig, ob eine falsche Ernährung Hautunreinheiten begünstigt. Manche Menschen stellen zum Beispiel eine Verbesserung des Hautbildes fest, wenn sie auf Milchprodukte verzichten.

Gegen hormonelle Schwankungen, beispielsweise während des monatlichen Zyklus, können Sie dagegen nicht viel ausrichten. Auch eine angeborene fettige Haut, die zu verstärkter Talgbildung neigt, kann nicht "geheilt" werden. Hier hilft nur sorgfältige Pflege.

Die richtige Pflege für Ihren Hauttyp

Rücken Sie den ärgerlichen Pickeln nicht mit aggressiven Produkten zu Leibe. Dies macht die Sache nur noch schlimmer. Empfehlenswert sind sanfte, seifenfreie Pflegeprodukte wie pH-neutrales Waschgel. Diese reinigen die Talgdrüsen und spülen Hautzellenreste fort. Zugleich verhindern sie, dass sich Aknebakterien in den Poren festsetzen und Entzündungen auslösen.

In der Drogerie oder Apotheke erhalten Sie spezielle Lotionen und Cremes, die Fruchtsäuren oder Salicylsäure enthalten. Diese Säuren öffnen die Poren, sodass der überschüssige Talg entweichen kann. In schweren Fällen ist der Gang zum Hautarzt sinnvoll. Dieser kann leichte Medikamente wie Vitamin-A-Säure und Antibiotika verschreiben.

Beachten Sie, dass eine vermehrte Talgproduktion mit fettiger Haut zusammenhängen kann. Lassen Sie Ihren Hauttyp von einer Kosmetikerin bestimmen. Auch trockene Haut kann durch hormonelle Schwankungen zu Pickeln und Mitessern neigen. Wenn Sie nun in der fälschlichen Annahme, Ihre Haut sei fettig, zu einer Creme für fettige Haut greifen, trocknen Sie die Haut nur noch zusätzlich aus.

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