Wasserdemo in Berlin: Initiatoren weisen Verantwortung für Regelverstöße von sich

Nach der „Wasserdemo“ auf dem Berliner Landwehrkanal haben sich jetzt die Initiatoren, die sich „Rebellion der Träumer“ nennen, geäußert.

In einem Facebook-Statement schreiben sie: „Wir haben gestern für unsere legitimen Interessen demonstriert und dabei bewusst die Aktionsform einer Wasserdemo gewählt, um das Ansteckungsrisiko so gut es geht zu minimieren.“ Die Existenzen vieler Künstlerinnen und Künstler seien akut bedroht, heißt es. Ziel der Veranstaltung sei gewesen, jenen Menschen Gehör zu verschaffen.

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"Keine federführende Funktion in diesem Prozess"

Zwar entschuldigen sich die Initiatoren in ihrem Statement für den „mehr als schlecht gewählten und symbolisch völlig unangemessenen Demo-Endpunkt vor einem Krankenhaus“. Jedoch weisen sie die Verantwortung für sämtliche Regelverstöße von sich. So heißt es in dem Statement: "Die Rebellion der Träumer hatte keine federführende Funktion in diesem Prozess inne." Auch habe man bereits vor Beginn der Veranstaltung  "explizit auf die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen hingewiesen".

Rund 1500 Menschen waren Sonntag zu der "Wasserdemo" zusammengekommen. Die Polizei musste wegen diverser Verstöße einschreiten. Der Veranstalter habe die Versammlung „aufgrund der nicht eingehaltenen Abstände zueinander und von Beschwerden über zu laute Musik“ nach einem Gespräch mit der Polizei am frühen Abend beendet, hieß es im Polizeibericht.

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